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Der Euro. Währung für Europa

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In den 70er Jahren wurden in den Gebieten, die heute zur EU gehören, noch 20 Währungen verwendet. Heute sind es nur noch 11 – dank des Euro. Durch die Einführung einer europäischen Gemeinschaftswährung konnten Transaktionskosten gesenkt, Wechselkursschwankungen eliminiert und Transparenz erhöht werden.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat im Juni eine Broschüre veröffentlicht, die das hohe Vertrauen der Deutschen in die Gemeinschaftswährung zeigt. Präsentiert werden unter anderem die Ergebnisse einer Umfrage des Forsa-Instituts für das Handelsblatt vom April 2013. Demnach sind 69 Prozent der Deutschen dafür, den Euro zu behalten. Nur 27 Prozent wollen wieder zurück zur D-Mark. Je höher das Haushaltsnettoeinkommen, desto stärker die Zustimmung zur Gemeinschaftswährung.

Die Bilanz des Euro in punkto Preisstabilität ist eine Erfolgsgeschichte. Die Inflationsrate in Deutschland war von 1999 bis 2012 mit rund 1,6 Prozent im Schnitt deutlich niedriger als während der fünfzigjährigen D-Mark-Periode. In den 80er und 90er Jahren lag die Inflation in Deutschland jeweils bei 2,6 Prozent.

Die gesamte KAS-Broschüre, die populäre Irrtümer in Bezug auf den Euro ausräumt, finden Sie als pdf oder zum Durchblicken auf dieser Website:

http://www.kas.de/wf/de/33.34695/

 

Die Debatte 1 Kommentar

  1. 1. Gemeinsame Währung

    Sicherlich hat einiges für die gemeinsame Währung gesprochen, aber je mehr Zeit vergeht und sehr mehr spalten sich die Meinungen darüber und viele würden am liebsten ihre alte Währung zurückbekommen. Hier darf man sehr gespannt sein, wie sich dieses ganze Thema auch in Zukunft noch entwickeln wird.